Glas Beobachter

Ein abstrakter Text, der allen stillen Beobachtern gewidmet ist. Der originale Text wurde auf Griechisch geschrieben und heute hatte ich Lust die deutsche Übersetzung, zu machen.

Hinter dem Glas im Café: Die Beobachter, also diejenigen, die rechts und links, links und rechts entlang jeder unsichtbaren Linie im Raum blicken, werden „positioniert“. Die Beobachter sind diejenigen, die nie still bleiben, sie „küssen“ jede Bewegung in dem Raum und in der Zeit, sie werden in den Rahmenbedingungen gequält, die durch die verschiedenen Dinge, Objekte und Lebewesen geschaffen werden.

Deshalb sind sie hinter dem Glas, zu finden – innerhalb der Grenzen dieses Glases, dieser Trennlinie zwischen jenem „Schließen in einem Raum“, in dem mehr oder weniger die anderen „menschlichen Lebewesen“ mit „zwei Füßen“ den anderen „menschlichen Lebewesen“ mit „zwei Füßen“ kontrollieren (Entfernungen sind sehr kurz, was dazu beiträgt, dass dieses Phänomen und dieser Prozess verstärkt wird), aber auch den weiteren Felde mit seiner Bewegung außerhalb und jenseits des Glases, beobachten.

Aber der Betrachter weiß, warum er so „positioniert“ ist: er schaut aus dem Glas und dreht seinen Rücken zu den anderen „lebenden menschlichen Dingen“ mit „zwei Füßen“. Sehr oft stellt sich der Betrachter dann Geschichten vor, die sich vor ihm entfalten, als gäbe es überhaupt kein Glas vor oder hinter ihm, in seiner Nähe: dann wird derselbe Betrachter innerhalb des Raums und der Zeit ohne diese Schutzglaslinie mehr, die Kerne seiner Augen und seiner Schädel rechts und links, hoch und niedrig, bewegen… durch jede unsichtbare Linie und für einige Zeit – so lange er will.

Die “lebenden menschlichen Dinge” mit “zwei Füßen” tauchen jetzt von überall auf, mit schweren Blicken, die dem Betrachter genau das mitteilen, was ihn zerstören kann und zwar, dass es nichts zu beobachten gibt.

An diesem Punkt, denke ich, dass Beobachtung und Neugierde in der Kindheit auf rein natürliche Weise akzeptiert wurden. Dieser spezielle Glasbeobachter, der bereits dreißig Jahre seines Bestehens auf der Erde hinter sich hat, scheint diesen Punkt jedoch zu ignorieren. Zwei lange unsichtbaren Linien jetzt im Schädel:

“Diese Welt soll die mit Glasbeobachtern gefüllt werden… die Planeten, die alle im glühenden Universum schweben, sollen mit Glasbeobachtern gefüllt werden…”

 

Der gleiche Körper und das gleiche Gesicht in der Raumzeit

und die Augenkerne trafen dann das Glas, und tanzten.

Sie tanzten, ohne sich darum zu kümmern, was die andere sagen werden

die Bewegung rechts, links, hoch und dann wieder tief

vor dem Glas stehend,

allein hinter dem Glas stehend…

das Kind würde kommen, um die Krume zu holen.

Die Augen klar und sauber von jedem Gewicht und Verlangen

der Betrachter gelangweilt von den Seufzern.

 

Füttert sie mit Glass, sodass sie die Seide spüren können

und lass in ihrem Schädel Honig fließen.

Um diesen Durst und diese Müdigkeit zu haben, die Kinder haben,

mal die Bremse, mal das Gas… mit den Reiz der Stummheit.

 

Das Licht des flammenden Kreises soll auf diese Haut fallen,

die weiß, wie man dieses küssen kann,

ein süßes Küssen jeder Bewegung, um die menschlichen Lebewesen mit zwei Füßen, zu beleben.

 

Frisches und zartes Schwimmen jetzt in den Augenkernen

und in den runden Schädel,

danach reden und reden.

 

Meine liebe Glasbeobachter,

bleibt immer so stehen, immer so positioniert,

als Zeichen für Protest.

 

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